Nachhaltigkeit in der Floristikbranche

Floristik und Nachhaltigkeit

 

Die  Umwelt  erhalten,  dem  Klimawandel  entgegenwirken  und  gleichzeitig  im  Betrieb  nachhaltig  handeln  –  wie geht das?  Was  kann  ein  Florist dazu beitragen?  Welche  Maßnahmen  sind  sinnvoll?

Obwohl die ökonomischen Faktoren, das Leistungsspektrum, die Kundenstruktur und der Standort von Fachgeschäft zu Fachgeschäft variieren, kann jeder Florist Aspekte der Nachhaltigkeit in seine tägliche Arbeit integrieren. Und die Integration nachhaltiger Maßnahmen lohnt sich. Denn außer dem umweltschonenden Aspekt bietet eine nachhaltige Arbeitsweise auch andere mögliche Vorteile wie Kostenersparnisse und die Neugewinnung von Kunden. Am Besten arbeitet man anfänglich mit einem detaillierten Fragenkatalog, so dass die Maßnahmen und Veränderungen speziell auf den individuellen Betrieb abgestimmt werden können.

 

Vorschläge für Fragen, die als Diskussionsgrundlage dienen können:

→ Verpacken wir umweltschonend?

→  Können wir beim Transport etwas verändern?

→  Wie ist die Energieversorgung und -nutzung im Betrieb?

→  Ist unser Sortiment optimal und nachhaltig gestaltet?

→  Lässt sich noch mehr Müll vermeiden oder verwerten?

 

Beispiele für nachhaltige Veränderungen:

  • Papier statt Folie verwenden oder zumindest abbaubare Folie, falls Verwendung von Papier unmöglich
  • Wenn möglich, gar keine Verpackung verwenden oder zuerst nachfragen, ob der Kunde tatsächlich eine Verpackung benötigt
  • Übergang auf energiesparende Beleuchtung
  • Umstellung auf einen Öko-Stromanbieter
  • Einkauf bei Gärtnereien aus der Region
  • Beim Transport auf Elektro-Autos umstellen
  • Einsatz von Produkten zur Qualitätsoptimierung. Das Produkt Floralife® Quick Dip 100 bietet eine besonders effektive Möglichkeit, um Wasser zu sparen und Blumen länger frisch zu halten.
  • Zusammenarbeit mit Fairtrade-Blumenhändlern
  • Mehr insektenfreundliche Pflanzen anbieten und explizit auf diese Eigenschaft hinweisen
  • Benutzung von OASIS® BLACK Steckschaum. Dieser muss nicht vollständig abgedeckt werden, da er als Designelement eingesetzt werden kann. Damit kann nicht nur Zeit, sondern auch Material gespart werden.
  • Florale Kunst mit „Upcycling“, bei dem nutzlose oder defekte Produkte eine neue Funktion und Aufwertung bekommen

 

Es ist nicht für jeden Betrieb einfach, Nachhaltigkeit als Geschäftsprinzip umzusetzen, denn nicht jede für die Umwelt wünschenswerte Maßnahme lässt sich in die individuellen Arbeitsprozesse integrieren. Dabei sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass jeder minimale Schritt in Richtung Nachhaltigkeit besser ist für die Umwelt, als nichts zu tun. Denken Sie außerdem daran, ihre nachhaltigen Veränderungen auch nach außen zu kommunizieren (z.B. mithilfe von Werbe- und Auszeichnungsmaterialien). Das kann Neukunden anziehen und im Allgemeinen die Kundenbindung sowie die Vertrauensbasis stärken. Außerdem entsteht nur so ein Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit im Bereich des Blumeneinzelhandels.

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